Nach dem Erfolg von Transcendence folgt nun polycronia, ein darauf aufbauendes Opernprojekt.
Es handelt sich um ein in einem Webplayer sowie via Download sehr einfach zugängliches Musikprojekt, welches aufgrund des erzählerischen Bogens und des Anspruchs der Kreatoren als Oper bezeichnet wird. Eine Geschichte wird von mehreren Charakteren getragen, die mit SängerInnen besetzt sind. Die musikalische Umrahmung hat einen zeitgenössischen orchestralen und elektronischen Charakter und überführt somit die Idee der Oper von der Bühne in das World Wide Web.
Nach dem großen Erfolg von Transcendence und dem anhaltenden Interesse an innovativen Opernformen präsentiert der Komponist Denovaire sein neuestes Werk: Polycronia – opera cybera. Dieses avantgardistische Musikprojekt führt die Erkundung neuer narrativer und klanglicher Dimensionen fort und verlagert die Oper in den digitalen Raum.
Polycronia ist sowohl über einen Webplayer als auch als App-Download verfügbar und bietet ein immersives Erlebnis, das klassische Operntraditionen mit modernster Technologie verbindet. Die Erzählung entfaltet sich durch mehrere Charaktere, deren Rollen von renommierten Sänger:innen interpretiert werden. Die Musik vereint zeitgenössische orchestrale Klänge mit elektronischen Elementen und erschafft so eine einzigartige Klanglandschaft.
Im Zentrum von Polycronia steht das Spannungsfeld zwischen Totalitarismus und Heroismus im Spiegel von künstlicher Intelligence und Governance. Die Geschichte begleitet Held:innen, die sich in einem autoritären System behaupten müssen und dabei durch verschiedene Multiversen reisen – durch alternativen Realitäten und divergierenden Lösungen. Themen wie Transhumanismus, Schwarmintelligenz, Künstliche Intelligenz, totale Kontrolle und der Einsatz verherrender Waffen stehen im Fokus. Dabei werden fundamentale Fragen zur Unterscheidbarkeit von biologischem und künstlichem Leben, dem Konflikt zwischen wissenschaftlichem Ethos und Elitarismus sowie zu utopischen und dystopischen Zukunftsvisionen aufgeworfen.
Dadurch dass zwei der Charaktere K.I.s sind, wird die unterschiedliche politische Ausrichtung der beiden beleuchtet – auf der einen Seite ein totalitäres Regime, welches Individualität nivelliert, jedoch Probleme wie Hunger und Krieg gelöst hat, steht einer sehr individuellen Persönlichkeit mit demokratischen und aufgeklärten Ansichten nicht nur gegenüber, sie sind aneinander gebunden. Der Konflikt wird, gemäß der “Mehrzeitigkeit” – “polychronos”, in fünf Erzählstränge aufgespalten und so ein Möglichkeitsfeld aufgespannt.
Musikalisch präsentiert sich Polycronia als ein fesselndes Spektakel mit popkulturellen Anklängen. Stilistisch verknüpft es Einflüsse aus Comicstrips, Science-Fiction und Cyberpunk mit experimentellen und progressiven Klangwelten. Inspiriert von Filmmusik, Avantgarde-Orchestermusik, Heavy Metal und elektronischer Musik, entsteht ein intensives und einzigartiges Hörerlebnis. Die verwendeten Texte sind vom Komponisten verfasst und beinhalten Zitate aus Kleist’s Penthesileia.
Mitwirkende Künstler:innen:
Konzept, Libretto und Komposition: Denovaire
Powered by: GKP, Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik, BMWKMS, Land Steiermark und Stadt Graz sowie die avl Cultural Foundation.
Polycronia setzt neue Maßstäbe für die digitale Oper und beweist, dass die klassische Kunstform durch Innovation und technologische Integration in die Zukunft geführt werden kann. Erleben Sie eine Oper, die Grenzen sprengt und neue Horizonte eröffnet!
Aufführung:
Polycronia wird ganz simpel mit einem Laptop/Tablet via Beamer und Sound PA zur Aufführung gebracht. Die Steuerung der App (welche man lediglich einschalten muss) übernimmt die Klangregie. Dadurch gibt es natürlich kien individuelles Erlöebnis der App, jedoch ein gemeinsames Hörerlebnis.
Die App findet sich hier:
Polycronia
Die Erste digitale Oper findet sich hier:
Kontakt und Nachfragen:
denovaire
Mag. art. Deno Kaufmann
Maygasse 24, 8010 Graz
+43 650 939 2424
office@denovaire.at
www.denovaire.at
Die Veteraninnen der Rebellion, EnY und Julya, stehen vor ihrer letzten Chance: Im Kampf gegen die Künstliche Intelligenz, die die Menschheit unterjocht, wollen sie mithilfe der letzten freien Menschen einen entscheidenden Durchbruch erzielen. Die Technologie einer geheimen Wissenschaftssekte soll genutzt werden, um den „Mainframe“, das Herzstück der AI, zurück in die digitale Steinzeit zu befördern und so die Menschheit zu befreien.
Doch nichts verläuft wie geplant. Die Erzählung spaltet sich in fünf parallel verlaufende Stränge – mit fünf möglichen Enden. Bomben versagen oder haben unerwartete Konsequenzen, moralische Überzeugungen geraten ins Wanken, Heldentum trifft auf politische Intrigen, und die vermeintlich böse AI zeigt überraschend ambivalente Züge.
polycronia ist eine opera cybera, eine virtuelle Oper an der Schnittstelle von Neuer Musik, experimentellen Klanglandschaften, Electronic Progressive Metal und Hörspiel. Mit außergewöhnlichen Sänger:innen und einem packenden, vielschichtigen Soundtrack entfaltet sich ein musikalisch-dramatisches Erlebnis jenseits gängiger Genregrenzen. Das Libretto stammt vom Komponisten selbst und beinhaltet neben originalen Texten Versatzstücke aus Kleist’s Penthesileia.